Innehalten. Oder wie man eine Woche Achtsamkeit in Aarau organisiert. - RETO VOGEL

Spoiler: Mit Innehalten hat es nur bedingt etwas zu tun.

Zu Beginn des Jahres stand ich vor der Frage, wie ich das Bild einer „Achtsamkeitswoche“, das ich in meinem Kopf hatte, in die Realität umsetzen könnte.

Ich wusste, dass ich mich auf die Themen Achtsamkeit, Mitgefühl und Gemeinschaft konzentrieren wollte. Werte, die meiner Meinung nach in dieser herausfordernden Zeit zentral sind. Und Werte, nach denen ich selbst leben möchte und die ich mir auch für unsere Gesellschaft wünsche.

Das Ganze sollte möglichst alltagstauglich, einfach und niederschwellig zugänglich sein. Also Angebote, die man direkt in Aarau besuchen kann und die regelmässig stattfinden. Damit man sie auch nach der Woche weiter besuchen kann.

Ein Start bei Null

So weit, so klar. Nur kannte ich damals in Aarau niemanden, der ein ähnliches Angebot hatte wie ich, ausser meiner Zen-Lehrerin. Ich startete also bei null, setzte mich deswegen vor den Bildschirm und googelte nach entsprechenden Anbieter:innen. Etwa 20 habe ich gefunden und angeschrieben, 15 davon haben sehr positiv reagiert und ziemlich schnell zugesagt. So hatte ich ein erstes Programm von 15 Anbieter:innen, die ihre Achtsamkeitsangebote in dieser Woche der Öffentlichkeit kostenlos zugänglich machen.

Darunter auch Aarau Info, die einen achtsamen Stadtrundgang anbieten wird. Aber nicht nur das: Ich habe Aarau Standortförderung auch unabhängig vom Angebot für eine Partnerschaft angefragt. Und auch sie waren sofort begeistert und unterstützen mich nun im Bereich Marketing und Kommunikation und mit ihrem Aarauer Netzwerk. Dabei bedanke ich mich herzlich bei Corinne Gubler und dem ganzen Team für die tolle Zusammenarbeit.

Die Rathausgasse in Aarau

Es fehlte an Räumlichkeiten

Womit ich nicht gerechnet hatte: Nicht alle der Anbieter:innen haben eigene Räumlichkeiten, die sie nutzen können. Es mussten also Räume gefunden werden. Da fiel mir mein ehemaliger Arbeitgeber Careum Weiterbildung ein, der seine schönen Schulungsräume auch vermietet. Eine kurze Anfrage bei Geschäftsführer Bruno Umiker später und ein weiterer Partner war gefunden: Careum Weiterbildung stellt Innehalten kostenlos Räume zur Verfügung. Und auch an sie ein herzliches Dankeschön für die unkomplizierte Unterstützung.

So waren wir nun 15 Anbieterinnen und Anbieter mit ihren Achtsamkeitsangeboten. Nun wollte ich auch noch eine Art Rahmenprogramm schaffen. Aber dazu ein andermal mehr.

Wieso Innehalten?

Natürlich gab es in dieser Zeit noch mehr zu tun: Vor allem der Name der Woche war nicht sofort klar. Das Wort „Achtsamkeit“ wollte ich nicht im Namen haben, da es ja nicht nur darum geht. Und „Stille“ ist auch nicht so richtig passend.

Aber einige Überlegungen und Diskussionen später war er gefunden: Innehalten. Und das fühlte sich richtig gut an!

Innehalten: Mit einem Tun für kürzere Zeit aufhören [und verharren]; etwas unterbrechen

Quelle: Duden

Und genau darum geht es. Innehalten, in sich hineinhorchen und zur Ruhe kommen. Sich selbst und sein Umfeld kennen lernen und so gestärkt und verbunden in den Alltag gehen.

Sehr bald erzähle ich dir mehr dazu,

Reto


Innehalten – Eine Woche Achtsamkeit in Aarau – vom 19. bis 26. Oktober 2024 in der ganzen Stadt Aarau > www.innehalten-aarau.ch

Möchtest du ein Teil von Innehalten sein? Unbedingt!

  • Du kannst Vereinsmitglied werden und so mit einem kleinen Mitgliederbeitrag die Aktionswoche unterstützen – und bald auch weitere tolle Aktivitäten und Angebote. www.innehalten-aarau.ch/verein
  • Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer werden dringend benötigt. Sei es jetzt in der Vorbereitung oder während der Woche selbst. Dazu kannst du mich gerne direkt kontaktieren oder dir die Ausschreibung dazu ansehen https://www.linkedin.com/jobs/view/3930741376
  • Du bist auch herzlich eingeladen, Innehalten anderweitig zu unterstützen. Hast du eine Idee oder möchtest du Gönner werden? Schreib mich einfach an und wir sprechen darüber.